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ÖGJ/Veli Selimi neuer Landesschulsprecher!

Bei der LandesschülerInnenvertrteungswahl in Wien konnte die Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) fünf von acht Mandaten im Berufsschulbereich gewinnen.

Der 19jährige Veli Selimi ist zum Landesschulsprecher der Berufsschulen in Wien gewählt worden. „Ich freue mich sehr, diese wichtige Funktion für die Lehrlinge in der Berufsschule übernehmen zu dürfen. Es ist enorm wichtig, dass wir Lehrlinge auch dort mitbestimmen können, wo wir unmittelbar betroffen sind. Dass die Bundesregierung den Jugendvertrauensrat abschaffen will, ist ein riesengroßer Fehler und schafft die Mitbestimmung im Betrieb ab“, sagt der frisch gewählte Landesschulsprecher in Wien. Selimi kommt aus der Donaustadt und war Kandidat der BerufsschülerInnenvereinigung der Gewerkschaftsjugend, die im November 2017 gegründet wurde.

„Gerade jetzt, wo auf betrieblicher Ebene versucht wird uns die Stimme zu nehmen, ist es wichtiger denn je, lauter und öfter aufzuschreien, um unsere Interessen zu vertreten“, zeigt sich Selimi motiviert. „Nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Berufsschule ist eine starke Interessenvertretung notwendig, damit die Rechte der SchülerInnen nicht ignoriert werden.“

Die Gewerkschaftsjugend lädt alle BerufsschulsprecherInnen sowie die Aktion kritischer Schüler_innen und die Schülerunion zur Zusammenarbeit im Sinne der Lehrlinge ein. „Wir wissen, wo der Schuh drückt und wollen gemeinsam für eine qualitative und gute Ausbildung der Jugendlichen arbeiten“, sagt der Wiener ÖGB-Jugendsekretär Sumit Kumar. Zwar hat der Lehrlingsmonitor der Gewerkschaftsjugend gezeigt, dass die Lerninhalte in der Berufsschule den Anforderungen im Betrieb gerecht werden, aber die Anforderungen an die Lehrlinge werden immer höher. „Zweisprachigkeit und gute Computerkenntnisse sind oft Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz nach der Lehrzeit. Diese Entwicklung muss in der Ausbildung berücksichtigt werden, etwa indem die Berufsschulzeiten ausgeweitet und nicht-fachbezogene Unterrichtsfächer wie soziale Kompetenzen ausgebaut werden“, fordert Kumar abschließend.

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