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Andere Ländere - andere Sitten

Gerade im Sommer reisen viele in fremde Länder. Doch dort herrschen oft andere Sitten und Gebräuche. Gesten können genau das Gegenteil bedeuten. Schon in Europa muss man manchmal aufpassen, was man tut und sagt.

Wer in Spanien eine „Cola“ bestellt, bekommt schon mal einen komischen Blick von der Bedienung zugeworfen. Auf Spanisch heißt das nämlich „Penis“. In Italien wird die Pasta nur mit der Gabel gegessen und nicht mit dem Löffel. Die ItalienerInnen leiden, wenn die Spaghetti mit dem Messer grausam zerschnitten werden. In arabischen Ländern ist Küssen und Händchenhalten von Männern und Frauen in der Öffentlichkeit absolut verpönt. Dafür ist es ganz normal, dass männliche Freunde dort Hand in Hand spazieren gehen oder Zärtlichkeiten austauschen. Bei Frauen findet man das kaum.

Prüdes Amerika. Das öffentliche Trinken von Alkohol ist in muslimischen Ländern im Nahen Osten praktisch verboten, in der Türkei aber erlaubt und weit verbreitet. Alkohol gibt es nur in westlichen teuren Hotels. Sogar in den USA und Australien kann man mit einer Geldstrafe rechnen, wenn man beim Gehen auf der Straße sein Bier nicht in eine Papiertüte wickelt. Und nach zwei Uhr nachts findet man auch keine Tankstelle mehr, die Alkohol verkauft. Das Nacktbaden an den Stränden ist außerhalb Europas meistens auch verboten und in den USA völlig unüblich. Dort geht man sogar mit Badehose oder Bikini in die Sauna.


Köpfe und Füße sind tabu in Asien. In Asien sollte man nie den Kopf einer anderen Person berühren, denn er gilt als heilig. Auch mit der linken Hand essen geht gar nicht, weil sie nach der Toilette statt mit Klopapier zur Reinigung dient. In den meisten Tempeln in Indien oder Thailand sollte man immer die Schuhe ausziehen, nicht aber in chinesischen Tempeln. In solchen tropischen Ländern hat man meistens Sandalen an, die man auf den Booten oder in Häusern auszieht. Dabei aber niemals die bloßen Füße jemand anderem entgegenstrecken – und schon gar nicht in Richtung von Buddha- oder Götterstatuen. Das wäre eine große Beleidigung. Wichtig ist in Asien, dass man niemals ausflippt oder zum Schreien beginnt, wenn etwas nicht so klappt wie erwartet. Dann verliert man sein Gesicht und muss mit Aggressionen des Gegenübers rechnen.

Schmatzen ja, Achtung beim Fotografieren. Wer in China zum Essen eingeladen ist, sollte so richtig schmatzen und rülpsen. Damit zeigt man den GastgeberInnen, dass es richtig gut schmeckt. Dagegen ist das Putzen der Nase in Anwesenheit anderer Menschen extrem unhöflich. Niemals die Stäbchen aufrecht in den Reis stecken – das bedeutet Unglück und Trauer!
Beim Fotografieren von Menschen in Afrika und Asien sollte man immer vorher die Leute fragen, denn in ländlichen Gegenden glauben noch viele, dass ihnen damit die Seele gestohlen wird. Am besten also vorher den Reiseführer lesen und sich mit den Sitten vertraut machen. Erst dann kann man den anderen Kulturen mit Toleranz und Respekt begegnen. Und Spaß macht es auch.

 

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