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Lehrlingsmonitor 2015

Mit dem ersten österreichweiten Lehrlingsmonitor wollen wir aus Sicht der Lehrlinge alle zwei Jahre Vergleiche und Rückschlüsse ziehen, ob die Lehrausbildung einen Schritt nach vorn oder doch zurück macht. Dabei war es uns wichtig, nicht nur auf die Meinung einzelner junger Menschen aus "Vorzeigebetrieben" zurückzugreifen, sondern eine repräsentative österreichweite Befragung über alle Branchen hinweg durchzuführen.

„Die Lehrausbildung in Österreich ist beispielgebend für ganz Europa. Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen, sondern müssen bestehende Probleme beheben. Denn immer weniger Unternehmen bilden Lehrlinge von Anfang an selbst aus. Und was im schulischen Bereich unvorstellbar wäre, ist in der Lehrlingsausbildung der Normalfall: Es wird nicht kontrolliert, wie gut oder schlecht die Jugendlichen ausgebildet werden. Das zu ändern, muss eine Lehre aus dem ersten Lehrlingsmonitor Österreichs sein.“
ÖGJ-Vorsitzender Sascha Ernszt

„Lehrlinge sollen im Lehrbetrieb ihren Beruf lernen können – und nicht billige Hilfsdienste leisten. Der erste österreichische Lehrlingsmonitor zeigt, dass in vielen Betrieben noch viel verbessert werden muss. Wir brauchen mehr Qualität in der Ausbildung. Nach dem Abschluss einer Lehre Abschluss sollen unsere jungen Leute mit guter Arbeit gutes Geld verdienen können.“
AK-Präsident Rudi Kaske

„Für etwa die Hälfte aller Berufstätigen stellt die Lehrausbildung den Einstieg ins Erwerbsleben dar. Die duale Ausbildung ist nicht nur ein Garant für einen gelungenen Berufseinstieg, sondern bietet auch hervorragende Zukunftsperspektiven. Im Rahmen des Lehrlingsmonitors kamen erstmals jene zu Wort, die am besten wissen müssen, wie es um die Rahmenbedingungen ihrer Ausbildung bestellt ist: die Lehrlinge selbst. Vorliegende Bestandsaufnahme ist aber auch der klare Auftrag für ÖGB und AK, weiterhin mit Nachdruck dafür zu sorgen, dass junge Menschen bestmöglich auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet werden.“
ÖGB-Präsident Erich Foglar

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