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Streamen ist das neue Fliegen

Sehen was, wann, wo und wie man will: Dieses Versprechen löst Streamen ein. Die Folgen für die Umwelt werden verschwiegen.

Router, Datenknoten und Switches in großer Zahl sind rund um die Uhr online, um den Datenverkehr aufrechtzuerhalten. Die Daten selbst werden auf Servern gespeichert. Das benötigt Strom, sehr viel Strom.

Streamen vs. Waschmaschine. Schon eine einfache Suchanfrage bei Google benötigt rund vier Wattstunden Energie. Damit ließe sich eine Energiesparlampe eine Stunde betreiben. Zwei Stunden Streamen in HD verbraucht rund 1,2 Kilowattstunden. Das entspricht dem Stromverbrauch eines 60°-Waschgangs einer durchschnittlichen Waschmaschine!

Globaler Verbrauch. Weltweit wird mit einem jährlichen Verbrauch von 220 Milliarden Kilowattstunden allein für Streamen gerechnet. Und die Tendenz steigt, da Videos in immer höherer Auflösung angeboten werden und damit die Datenmenge stark zunimmt. Mit der genannten Strommenge ließen sich alle privaten Haushalte Deutschlands, Polens und Italiens ein Jahr lang mit Strom versorgen.

Schmutziger Strom. Der größte Energieverbrauch fällt dort an, wo die großen Serverfarmen stehen. Meist wird dort Strom aus fossilen Energieträgern, also Erdöl oder Erdgas, gewonnen. Die wahren Kosten des Streamens bezahlen schließlich wir alle durch das Anheizen des Klimawandels.

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