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Unterschiedliche Bezahlung von Zivildienern ist eine Verhöhnung junger Menschen!

Zivildienstministerin Köstinger muss die Ungleichbehandlung von verlängerten und freiwilligen Zivildienern schleunigst bereinigen, fordert Bundesjugendvorsitzende Susanne Hofer.

„Wenn Zivildiener verpflichtet werden, ihren Dienst während der Corona-Krise um drei Monate zu verlängern, haben sie auch die gleiche finanzielle Entschädigung verdient, wie die, die sich freiwillig melden“, kritisiert Susanne Hofer die Ungleichbehandlung. „Alles andere ist eine Verhöhnung junger Menschen!“

Es gebe keinen rationalen Grund, warum Zivildiener, die jetzt dabei helfen, das Gesundheitssystem zu entlasten, unterschiedlich entlohnt werden sollen. Freiwillige bekommen pro Monat netto mindestens 1.677 Euro. Das ist rund doppelt so viel Geld, wie jene Zivildiener bekommen, die verpflichtet werden. „Ich fordere Bundesministerin Elisabeth Köstinger auf, diese Ungleichbehandlung schleunigst zu bereinigen“, so Hofer.

Viele Betroffene haben sich bei der Gewerkschaftsjugend gemeldet und von ihren finanziellen Problemen und ihren durchkreuzten beruflichen Plänen durch die Verlängerung berichtet. „Den verlängerten Zivildienern und auch den Grundwehrdienern gebührt dafür Dank, Anerkennung und eine gerechte Entlohnung, von der sie leben können.“

 

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