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ÖGJ

Jugo Ürdens

Du bist Österreich? Ich bin Österreicher!

Er wird als schönster Mann Wiens bezeichnet, seine Musik wird gerade groß gefeiert – doch wer ist Jugo Ürdens, und weshalb ist er im Moment der angesagteste Rapper Wiens?

Gepitchte jugoslawische Balladen, Texte über Cevape, Mannerschnitten und dem 45 PS starken Zastava „Yugo“ – Jugo Ürdens schafft es gekonnt, Gegensätze zu vereinen, dabei entsteht eine perfekte Melange aus ironischen Rapzeilen und melancholischen Technobeats.

Inspiration für seine Musik holt sich der 22-jährige Ottakringer aus seinem Leben. In dem Lied „Österreicher“ rappt er beispielsweise darüber, wie er den österreichischen Pass erhält und die Menschen plötzlich besser mit ihm umgehen. In dem Lied „Diesdas“ berichtet er, wie er das Studium an der Wirtschaftsuni hinschmeißt, weil er mit „Brudi-Hoodi“ bei einer Vorlesung auftaucht und sieht, dass er umgeben ist von anzugtragenden Studierenden mit MacBooks. Er kommt beim Rappen ganz ohne Gewalt und Waffen aus – weil er keine Berührungspunkte damit hat und genau das macht seine Musik für die ZuhörerInnen so greifbar.

Zwischen Akademiker und Gastarbeiter. Jugo Ürdens wurde in Skopje geboren, als er sieben Jahre alt war, ist er mit seiner Familie nach Wien-Ottakring gezogen. Gewohnt haben sie in der Nähe der Mannerschnitten-Fabrik. Die Liebe zu Manner verarbeitet er unter anderem in seinem Video „Diesdas“, welches mit Mannerlogo und dem Mannerrosa überzogen ist. Später maturiert er an einem Gymnasium im 1. Wiener Bezirk und meldet sich danach für ein Studium an der Wirtschaftsuni an, das er jedoch abbricht, um sich vollständig seiner Musik zu widmen. 2016 folgt seine erste EP Ajde, 2018 schon das erste Album „Yugo“.

Prinz Charming auf slawisch. Mittlerweile macht Jugo Ürdens nicht nur Musik, sondern modelt auch. In einem Interview erzählt er, er habe sich schon immer als schönes Mädchen gefühlt und schuld daran seien die regelmäßigen Komplimente seiner Mutter. In dem Song „Ajde“ rappt er humorvoll „wird das mit dem Rappen nix, werd ich Model“. Zwar meint Jugo, er möchte keine sozialpolitischen Themen in seinen Liedern bearbeiten, doch hat er ein gutes Gespür für aktuelle Themen. Daher überrascht nicht, dass er unter anderem einen Auftritt bei dem Arte-Beitrag „Wien – zwischen Weltoffenheit und Rechtsruck“ hatte.

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