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ÖGJ

Sascha Ernszt erneut zum ÖGJ-Vorsitzenden gewählt

Im Mittelpunkt der Wirtschaft muss der Mensch stehen

Sascha Ernszt wurde heute beim 35. Bundesjugendkongress  des ÖGB, der unter dem Motto „keine Arbeit – keine Zukunft? Revolution!“ tagte,  mit 94,7 Prozent zum Vorsitzenden wiedergewählt. „Unsere Revolution ist es, den Menschen wieder in  den Mittelpunkt zu rücken. Denn wenn Unternehmen die ArbeitnehmerInnen durch  Maschinen ersetzen, hat das meist nur einen Sinn, nämlich in immer weniger Zeit  mit immer weniger Beschäftigten immer höhere Profite einzufahren“, kritisiert  Ernszt. Um mit den Herausforderungen der Digitalisierung mithalten zu können,  müssen Schule, Lehrausbildung, Aus- und Weiterbildung neu gedacht und modernisiert werden.

So läuft die komplette Bestellung eines Autos nur noch  digital ab: Von der Couch aus kann das Auto zusammengestellt und bestellt werden. Der/die AutoverkäuferIn wird somit eingespart. „Wir können den digitalen  Autokauf und die Produktion nicht aufhalten, aber wir können dafür sorgen, dass  nicht noch mehr Menschen arbeitslos werden. Weiterbildung und Qualifikation sind  hier der Schlüssel. Die ArbeitnehmerInnen müssen das Recht auf bezahlte  Weiterbildung im Job erhalten. Lebenslanges Lernen muss endlich bei den Menschen  ankommen und nicht nur in den Sonntagsreden“, fordert der ÖGJ-Vorsitzende und betont: „Ausreichend gute Arbeitsplätze und hohe soziale Standards sind  notwendig für den sozialen Frieden, von dem auch die Unternehmen profieren. Im  Mittelpunkt der Wirtschaft müssen daher der Mensch und die Umwelt stehen und  nicht die Profitinteressen der Reichen und Mächtigen!“

Ebenfalls neu gewählt wurde das Präsidium der  Österreichischen Gewerkschaftsjugend. Ihm gehören neben Sascha Ernszt an: Mario Drapela, Anja Engelbrechtslehner, Katrin Fuchsbauer, Susanne Hofer, Sophia  Meisel, Lukas Rieger, Christina Ritter, Melanie Perschy, Armina Pramenkovic,  Daniel Prednik, Raffael Schöberl und Nicolai Wohlmuth.

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