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ÖGJ

ÖGB-Kongress: Aktion gegen Abschaffung des Jugendvertrauensrats

Gewerkschaftsjugend protestiert bei Hartingers Rede mit verklebten Mündern

Einmal mehr hat die Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) heute Vormittag auf die geplante Abschaffung des Jugendvertrauensrats aufmerksam gemacht. Mit verklebten Armen und Mündern haben sich die JugendgewerkschafterInnen während der Rede von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein direkt vor ihr positioniert. „Wer den Jugendvertrauensrat abschafft, betreibt gezielten Demokratieabbau. Damit will man junge ArbeitnehmerInnen offensichtlich mundtot machen. Nicht mit uns!“, warnt Susanne Hofer, Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ).

In ihrer Rede bekräftigt Hartinger-Klein, dass sie den Jugendvertrauensrat abschaffen will, das Wahlalter soll dafür bei Betriebsratswahlen auf 14 Jahre gesenkt werden. Die Gewerkschaftsjugend steht geschlossen hinter der wertvollen Arbeit der über 3.000 ehrenamtlich engagierten JugendvertrauensrätInnen. Für die ÖGJ hat die Senkung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen mit dem Jugendvertrauensrat nichts zu tun. „Das ändert nichts daran, dass jungen ArbeitnehmerInnen dadurch ihre Stimme und ihre eigene Vertretung im Betrieb genommen wird. Das wäre so, wie wenn man KlassensprecherInnen abschaffen würde und die Elternvertretung diese Aufgabe übernehmen soll. Was ist ihr Problem mit Jugendvertrauensräten, Frau Ministerin?“, fragt Hofer. „Sie wollen mehr Mitbestimmung? Die Abschaffung des Jugendvertrauensrats ist nicht mehr, sondern keine Mitbestimmung für Lehrlinge!“
 

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