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Des Internet vergisst die ned

Datenschutz - Deine Rechte

Wenn du dich auf einer Internet-Plattform anmeldest und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) akzeptierst, schließt du formell gesehen einen Vertrag ab. Das heißt, du hast bestimmte Rechte und Pflichten.

Zu deinen Pflichten gehören meistens, dass du dich mit korrekten Angaben anmeldest, dass du ein Mindestalter hast, dass du keine rechtswidrigen Inhalte verbreitest etc. Umgekehrt hast du gegenüber dem Betreiber eine Reihe an Rechten, gerade was den Schutz deiner Daten betrifft.

Deine Ansprüche nach österreichischem Datenschutzrecht sind:

Recht auf Verwendung für den vereinbarten Zweck

Du hast das Recht, dass deine Daten ausschließlich für den vereinbarten Zweck verarbeitet werden. Deine Daten dürfen nur an Dritte weitergegeben werden, wenn du dafür deine Zustimmung gegeben hast. Achtung: Diese Vereinbarung bzw. Zustimmung kann bereits erfolgen, indem du bei der Anmeldung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren.

Recht auf Auskunft

Du hast das Recht, einmal pro Jahr kostenlos beim Betreiber Auskunft einzuholen, welche personenbezogenen Daten zu deiner Person verarbeitet werden.

Recht auf Richtigstellung oder Löschung

Du hast das Recht auf Richtigstellung oder Löschung der über dich gespeicherten Daten. Prinzipiell betreffen diese Rechte sowohl die Daten, die du bei der Registrierung angeben hast, die du in deinem Profil einträgst als auch die Inhalte, die du auf die Plattform hochgeladen hast.

Das "Recht am eigenen Bild"

Beispiel: Profil löschen bei Facebook
Bei Facebook kann man sein Profil löschen oder lediglich deaktivieren. Deaktiviert man sein Profil, bleiben die persönlichen Daten unverändert gespeichert und man kann den Account jederzeit wieder aktivieren. Solange das Profil deaktiviert ist, können es andere NutzerInnen nicht aufrufen.

Abgesehen vom Datenschutzrecht hast du auch Ansprüche aufgrund des „Rechts am eigenen Bild“, das im österreichischen Urheberrechtsgesetz festgeschrieben ist: Bilder und/oder deren Begleittext, die die „berechtigten Interessen“ der Personen auf dem Bild verletzen, dürfen nicht veröffentlicht werden. Aufnahmen an öffentlichen Plätzen sind üblicherweise unbedenklich. Wenn aber die Situation für die Abgebildeten nachteilig ist (z.B. Oben-ohne- Foto am Strand), ist die Abbildung in jedem Fall schützenswert.

Im privaten Bereich sind Interessen noch viel früher beeinträchtigt, dies gilt auch für private geschlossene Veranstaltungen (z.B. Partys bei FreundInnen). Es reicht allerdings nicht, wenn sich der/ die Abgebildete auf einem Foto einfach nur hässlich findet – eine Bloßstellung muss objektiv nachvollziehbar sein. Das „Recht am eigenen Bild“ betrifft übrigens nur die Veröffentlichung, das Fotografieren an sich ist davon unberührt.

ACHTUNG: Urheberrechte – auch von anderen beachten!
Fotos nicht einfach ohne Erlaubnis teilen!

Was wir dir auch noch sagen wollen: stelle niemals Kinderfotos online. Sei es deine kleine Schwester, Bruder, Cousine, Cousin etc. Das ist auch etwas auf dass du gerne die Erwachsenen aufmerksam machen darfst. Kinderfotos haben im Internet nichts zu suchen.

„Nur weil du glaubst im Recht zu sein, heißt das noch lange nicht dass du Recht bekommst!“

TIPP: Soziale Netzwerke sicher nutzen
Wenn du diese drei Punkte beachtest hast du schon sehr viel zum Schutz deiner Privatsphäre getan:

  • Nur bekannte Personen als Freunde hinzufügen
  • Keine peinlichen Bilder veröffentlichen
  • In der Privatsphäre unbedingt die richtigen Einstellungen aktivieren bzw. deaktivieren

 

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