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Jugendvertrauensrat

"Runder Tisch": Da kommen alle zu Wort

„Beim Reden kommen die Leute zusammen“, heißt es so schön im Volksmund. Und das Reden wird meist konstruktiv, wenn die Leute, die miteinander am Tisch sitzen, genau wissen, worüber sie reden. Darauf baut die Idee „Runder Tisch“ auf, als Veranstaltungsform, die zwar öffentlichkeitswirksam ist, aber organisatorisch und finanziell nicht aufwendig sein muss.

Am Tisch sitzen dabei nur Betroffene: Menschen, die beruflich, politisch oder privat mit dem Thema zu tun haben. Die TeilnehmerInnenrunde muss daher gezielt eingeladen werden.

Alle dürfen gleichberechtigt ihre Meinung sagen und jede/r kann seine/ihre Anliegen, Anregungen und Ideen gleich an die richtige Adresse richten. So ist es sogar möglich, die Regelung eines Problems gezielt anzugehen und gemeinsam Lösungsvorschläge auf den Tisch zu legen, die hinterher auch in der Praxis machbar sind. So bleibt es nicht beim Reden und es werden gleich Nägel mit Köpfen gemacht.

Die Öffentlichkeit wird nach der Veranstaltung durch eine eigene Pressemitteilung informiert. Noch besser ist es, wenn die PressevertreterInnen am Tisch sitzen und mitdiskutieren.

Die Vorteile: Mit relativ wenig Aufwand kann viel Wirkung in der Öffentlichkeit erzielt werden. Und: Wer persönlich als Betroffene/r eingeladen wird, kommt meist auch, da er/sie nicht zuletzt selbst an der Lösung der Probleme interessiert ist.

Der Ablauf: Für jeden Erfahrungsbereich wird jeweils ein/e geeignete/r GesprächspartnerIn gesucht.

Ein Beispiel: Plant einen „Runden Tisch“ zum Thema „Pro und Kontra flexible Arbeitszeit“.

Mögliche TeilnehmerInnen könnten sein:

  • GewerkschafterInnen, ArbeitgeberInnen, PendlerInnen
  • Beschäftigte mit positiven oder negativen Erfahrungen mit Arbeitszeitmodellen
  • Presse

Die TeilnehmerInnen werden persönlich eingeladen. Der „Runde Tisch“ wird vom/von der VeranstalterIn eröffnet. Ein/e ModeratorIn führt durch das Gespräch und bringt die verschiedenen Aspekte des Themas miteinander in Zusammenhang. Dabei sollten sich bereits die Konsenspunkte herauskristallisieren, die in der Pressemitteilung nach der Veranstaltung zusammengefasst werden können.

Nicht vergessen:

Nicht nur die Presse, sondern auch den Rundfunk einladen. Eine lebhafte Diskussion kann durchaus auch hörenswert sein. Ziel ist nicht die Ankündigung des Termins, sondern das Erscheinen der Presse und damit die Berichterstattung im Nachhinein.

Für diese Aktion brauchst du:

  • einen Veranstaltungsort (groß genug), rechtzeitig reservieren!
  • sachkundige/n ModeratorIn
  • sorgfältig ausgewählte GesprächspartnerInnen
  • persönliche Einladung (mit Rückmeldung)
  • Pressemitteilung

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