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Jugendvertrauensrat

Berufsschule

Der Lehrbetrieb muss dir die zum Besuch der Berufsschule notwendige Zeit freigeben. Die Berufsschulzeit (eine eventuelle Mittagspause ausgenommen) ist dir auf die wöchentliche Arbeitszeit anzurechnen. Du bist zum Besuch der Berufsschule verpflichtet! Wenn du dieser Pflicht mehrmals nicht nachkommst, kann der Betrieb dein Lehrverhältnis auflösen.

Die Berufsschulpflicht beginnt mit dem Eintritt in ein Lehrverhältnis und dauert bis zu dessen Ende. Die Berufsschulpflicht endet aber auf jeden Fall mit dem erfolgreichen Abschluss der letzten lehrplanmäßigen Schulstufe. Bist du mindestens 8 Stunden in der Berufsschule (eine eventuelle Mittagspause musst du von den Unterrichtsstunden abziehen), darfst du an diesem Tag nicht mehr zur Arbeit herangezogen werden.

Bist du in einer Lehrgangsmäßigen Berufsschule, darfst du während dieser Zeit nur in Ausnahmefällen (Ferien …) zur Arbeitsleistung herangezogen werden.

Aufgaben und Form der Berufsschule

Die Berufsschule hat die Aufgabe, dir berufsbegleitend theoretisches Fachwissen, aber auch allgemeine Ausbildungsinhalte für deinen Lehrberuf zu vermitteln und dich bei Interesse auf die Berufsreifeprüfung vorzubereiten. Nähere Infos zur Berufsreifeprüfung kannst du bei uns via E-Mail an jugend@oegb.at anfordern.

Berufsschulen können in verschiedenen Formen geführt werden:

  • Ganzjährige Berufsschulen mit mindestens einem vollen Schultag oder mindestens 2 halben Schultagen in der Woche
  • Lehrgangsmäßige Berufsschulen in einem zusammenhängenden, pro Schulstufe mindestens 8 Wochen umfassenden Unterricht
  • Saisonmäßige Berufsschulen mit einem auf eine bestimmte Jahreszeit zusammengezogenen Unterricht
  • Blockmäßiger Unterricht als eine Sonderform des ganzjährigen Unterrichts
  • Du musst von deinem Lehrbetrieb binnen 2 Wochen ab Lehrbeginn an der Berufsschule an- bzw. abgemeldet werden

Mitbestimmung an der Berufsschule

Die SchülerInnen einer Berufsschule haben in Form der SchülerInnenmitverwaltung das gesetzliche Recht auf die Vertretung ihrer Interessen und Mitgestaltung des Schullebens.

Die SchülerInnenverwaltung umfasst das Recht

  • auf Anhörung
  • auf Information
  • auf Abgabe von Vorschlägen und Stellungnahmen
  • auf Teilnahme an bestimmten Punkten von LehrerInnenkonferenzen
  • auf Mitsprache bei der Auswahl von Unterrichtsmitteln

Weiters besteht das Recht bei der Erstellung der Hausordnung, bei Schulveranstaltungen, bei disziplinären Maßnahmen gegen eine/n SchülerIn und einigen anderen Angelegenheiten mitzubestimmen. Um von diesen Rechten auch Gebrauch machen zu können, werden SchülervertreterInnen gewählt.

SchülerInnenvertreterInnen sind:

  • KlassensprecherInnen bzw. JahrgangssprecherInnen an Jahrgangsschulen
  • TagessprecherInnen (an ganzjährigen Berufsschulen)
  • AbteilungssprecherInnen
  • SchulsprecherInnen
  • Landes-, BundesschulsprecherIn

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