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Ja, oft sind die Dinge anders als du denkst! Wir glauben sehr schnell, Situationen und Menschen begriffen zu haben. Oft täuschen wir uns mit unseren Vorurteilen. Schau genauer hin und lerne jemanden besser kennen, bevor du ihn in eine Schublade steckst! Je
Ja, oft sind die Dinge anders als du denkst! Wir glauben sehr schnell, Situationen und Menschen begriffen zu haben. Oft täuschen wir uns mit unseren Vorurteilen. Schau genauer hin und lerne jemanden besser kennen, bevor du ihn in eine Schublade steckst! Jeder Mensch ist einzigartig.

Flüchtlinge bekommen ein Smartphone! Asylwerber sind schuld an der Arbeitslosigkeit?

Was hinter den Mythen und Vorurteilen wirklich steckt und worauf du achten solltest

Im Internet, vor allem in den sozialen Medien, kursierende Meldungen sind oft FAKENEWS, also auf Deutsch: Falschmeldungen. Sie werden oft genutzt, um Vorurteile und Hass gegenüber bestimmten Gruppen zu schüren.
Hast du zum Beispiel gewusst, dass europäische Staaten rechtlich verpflichtet sind, Asylanträge von hilfs- und schutzbedürftigen Menschen anzunehmen? Oder dass Asylwerber gar nicht arbeiten dürfen?

Damit du wirklich informiert bist, zeigen wir dir Fakten zu den gängigen Mythen und Geschichten über Flüchtlinge:

Mythen, die dir täglich zu Ohren kommen

1. Die meisten AsylwerberInnen sind keine Kriegs- sondern WIRTSCHAFTSFLÜCHTLINGE ...

Fakt ist: Die Mehrzahl der AsylwerberInnen kämpft ums Überleben, nicht um sozialen Aufstieg. Sie kommen aus Ländern, in denen Krieg und Verfolgung herrschen – vorwiegend aus Syrien und Afghanistan, gefolgt vom Irak, von Pakistan und Somalia.

2. AsylwerberInnen sind schuld an der steigenden ARBEITSLOSIGKEIT ...

Fakt ist: AsylwerberInnen haben keinen Zugang zum Arbeitsmarkt. Erst nach drei Monaten dürfen sie eingeschränkte Tätigkeiten übernehmen. Die Hauptursachen
der steigenden Arbeitslosigkeit liegen vielmehr in der noch nicht ausgestandenen Wirtschaftskrise und der verfehlten europaweiten Sparpolitik begründet.

3. AsylwerberInnen bekommen vom Staat Markenkleidung und SMARTPHONES ...

Fakt ist: Sachspenden erhalten Flüchtlinge von privaten und kirchlichen Einrichtungen. Der Staat schenkt niemandem ein Mobiltelefon. Für jene, die eines haben, ist es jedoch meistens die einzige Möglichkeit, Verbindung zu ihrer Familie in der Heimat aufzunehmen.

4. Wenn es den Flüchtlingen um die SICHERHEIT ihrer Familie ginge, würden sie diese nicht allein zurücklassen ...

Fakt ist: Meist kann sich eine Familie nur die Flucht einer Person leisten. Deshalb wird die Person losgeschickt, der es am ehesten zugetraut wird, am Ziel anzukommen, sich eine neue Existenz aufzubauen und dann die engste Familie nachzuholen. Aus diesem Grund flüchten meistens Männer.

Faktencheck

  • Weltweit sind über 65 Millionen Menschen aufgrund von Kriegen und Katastrophen AUF DER FLUCHT!
  • Da es aussichtslos ist, auf eine Verbesserung in den Herkunftsländern zu warten, und es ums nackte ÜBERLEBEN geht, machen sich die Menschen auf den Weg nach Europa.
  • Europäische Staaten sind rechtlich verpflichtet, ASYLANTRÄGE von hilfs- und schutzbedürftigen Menschen anzunehmen.
  • Flüchtlinge werden oft als Ursache für hohe Arbeitslosigkeit gesehen. Fakt ist aber, dass sie gar KEINEN ZUGANG ZUM ARBEITSMARKT haben. Erst nach drei Monaten dürfen sie eingeschränkte Tätigkeiten übernehmen.
  • Es ist ein Irrglaube, dass AsylwerberInnen unser Sozialsystem ausnützen. Ausländische ArbeitnehmerInnen (wenn sie den Status als anerkannter Flüchtling denn erst mal erreicht haben!) müssen grundsätzlich DIE GLEICHEN BEITRÄGE leisten.

Auszug:
Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (zu deren Einhaltung sich auch Österreich verpflichtet)

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen."

Watch Out

Glaube nicht alles, was du - besonders in Sozialen Medien - liest und teile es nicht, wenn du dir nicht sicher bist. Es gilt die Regel: Hinterfrage die Meldung (gibt es Quellenangaben?). Generell gilt: Nütze deinen gesunden Menschenverstand!

Mach mit bei "Jugend gegen Rassimus" und teile diesen Beitrag, um auch andere zu informieren!

Anbei auch das PDF zur Aktion "Jugend gegen Rassimus" zum downloaden, ansehen und weiterverteilen.

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