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ÖGJ

Gewerkschaftsjugend fordert mehr Sportangebote für Lehrlinge

5.000 Jugendliche beim größten Jugendsportfest Österreichs

"Eine falsche Sitzhaltung, zu wenig Bildschirmpausen oder das falsche Heben von schweren Gegenständen belasten Jugendliche und schaden ihrer Gesundheit. Um Folgeerkrankungen im Alter zu vermeiden, muss mit der Prävention früher begonnen werden“, sagt Sascha Ernszt, Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ). Dazu gehört auch, dass Jugendliche mehr Möglichkeiten haben, Sport auszuüben. Für Lehrlinge gibt es aber kein Sportangebot in der Berufsschule, und erst recht nicht in den meisten Betrieben, wo sie mehrere Tage pro Woche verbringen. Der ÖGJ-Vorsitzende fordert daher, dass "ein Sportunterricht an allen Berufsschulen eingeführt werden muss. Aber auch die Arbeitgeber sind gefragt: Sie sollten ihren Lehrlingen sportliche Freizeitaktivitäten anbieten.“ Das einzige Sportangebot für die Jugendlichen sind oft die Jugendsporttage der Gewerkschaftsjugend.

„Mit dem Jugendsporttag haben Lehrlinge zumindest einmal im Jahr die Möglichkeit, während ihrer Lehr- und Arbeitszeit Sport zu machen", betont Ali Dogan, Vorsitzender der Wiener Gewerkschaftsjugend. Bereits zum 51. Mal findet heute im 20. Wiener Bezirk das größte Jugendsportfest Österreichs statt. Mehr als 5.000 TeilnehmerInnen nahmen das breitgefächerte Angebot wahr: Aerobic Zumba, American Football, Basketball, Hockey, Klettern, Judo, Schach und Fun-Sportstationen wie ein Astronautentrainer oder der Flying Fox, um nur einige zu nennen. Highlight ist aber auch heuer wieder das traditionelle Fußballturnier mit 45 Teams sowie das Volleyballturnier, bei dem zehn Teams gegeneinander spielen. Dogan: „Neben mehr Bewegung ist auch eine gesündere Ernährung ein wichtiger Faktor für die Gesundheit der Jugendlichen. Unternehmen können mit kostenlosem Frischobst und kostengünstigen Mittagsmenüs viel zur Gesundheitsförderung beitragen.“

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