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ÖGJ-Hofer erfreut über Corona-Kurzarbeit für Lehrlinge

Lehrlinge, die in systemrelevanten Branchen an ihre Leistungsgrenzen gehen, sollen in dieser Zeit Fachkräfteentgelt bekommen

„Ich freue mich im Sinne der 109.000 Lehrlinge in Österreich, dass das Corona-Kurzarbeitsmodell auch auf sie ausgeweitet wird und somit die Einkommens- und Ausbildungssicherheit für alle Lehrlinge gegeben ist“, begrüßt Susanne Hofer, Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) die dementsprechende Vereinbarung der Sozialpartner mit der Bundesregierung. „Die Verunsicherung, wie es in dieser Ausnahmesituation mit ihrer Arbeit und ihrer Lehre weitergehen wird, ist auch unter jungen Menschen groß. Die Kurzarbeit ist das richtige Instrument, das auch dringend notwendige Ausbildungsplätze sichern wird", unterstreicht Hofer.   
Angesichts der sozialen Staffelung des Kurzarbeitsmodells mit einer Nettoersatzrate von 90 Prozent für BezieherInnen niedriger Löhne bis 1700 Euro fordert Hofer für Lehrlinge 100 Prozent: „Auch junge Menschen müssen von ihrem Einkommen leben können!“
 
Der Nationalrat wird die Ausweitung der Kurzarbeit auf Lehrlinge noch diese Woche beschließen. Sie gehe davon aus, dass das Gesetz die guten Spielregeln der Vereinbarung fixieren werde, von denen es weitere für Lehrlinge in systemrelevanten Bereichen brauche, sagt Hofer: „In einigen Branchen, vor allem im Handel, bleibt in diesen Wochen keine Zeit für die Ausbildung. Auch Lehrlinge arbeiten bis zur Grenze ihrer Belastbarkeit. Dafür verdienen sie auch das gleiche Entgelt wie ausgebildete Fachkräfte.“

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