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ÖGJ-Hofer: Lehrlinge müssen weiter ausgebildet werden

Bundesregierung verursacht aufgrund mangelnder Vorbereitung Bildungsdesaster

„Dass alle Schulen nun erneut schließen, ist eine Katastrophe für die Zukunft junger Menschen“, ist Susanne Hofer, Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), empört. Lehrlinge würden unter den Schulschließungen außerdem am meisten leiden. Es fehlen die digitale Ausstattung und der Platz für ruhiges Lernen zuhause. Man wisse bereits aus dem ersten Lockdown, dass für BerufsschülerInnen Distance Learning suboptimal funktioniert hat. „Es kann nicht sein, dass erneut mehr als 100.000 Lehrlinge in diesem Land aufs Abstellgleis gestellt werden. Auch ihre berufliche Zukunft und Bildung stehen auf dem Spiel“, betont Hofer. „Die Bundesregierung verursacht aufgrund mangelnder Vorbereitung ein Bildungsdesaster. Das ist skandalös. Es scheint so, als hätte es absolut keine Vorbereitung auf einen Lockdown und mögliche Schulschließungen gegeben“, so die ÖGJ-Vorsitzende weiter.

Die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) fordert von der Bundesregierung: 

BerufsschülerInnen mit Laptops/Tablets und kostenlosem Internetzugang ausstatten, um Voraussetzungen für Distance Learning umgehend zu ermöglichen. 

Schaffung von Lernmöglichkeiten in den Berufsschulen, damit Lehrlinge auch in der Berufsschule lernen können. 

Garantie für die Durchführung der anstehenden Lehrabschlussprüfungen (LAP).

BerufsschülerInnen von Abschlussklassen, all jene deren Lehrabschlussprüfung zeitnahe stattfindet, sollen vorrangig beim Präsenzunterricht behandelt werden. Es braucht umgehend Klarheit, wie es in den Berufsschulen weitergeht.

 

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