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Des Internet vergisst die ned

Des Internet vergisst di ned

Jeder findet´s, aber nicht jeder findet´s lustig.

Warum es sich lohnt, vorsichtig mit persönlichen Daten umzugehen:

Das Internet vergisst niemals:

Etwas, worauf du heute stolz bist, kann dir in einigen Jahren sehr unangenehm oder peinlich sein. Einmal veröffentlichte Daten sind weltweit zugänglich, schnell vervielfältigt und oft nicht mehr zu entfernen. Denke immer daran, dass z.B. Partyfotos, die bei der Jobsuche ein ungünstiges Licht auf dich werfen könnten, eventuell der Grund sind, warum du nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst.

Wer sieht deine Beiträge? – Das World Wide Web – also die ganze Welt!

Alle Inhalte, die Du ins Netz stellst, sind nicht nur für deine FreundInnen zugänglich, sondern theoretisch auch für alle anderen InternetnutzerInnen auf der Welt. Auch dir unbekannte oder Personen, die dich nicht leiden können, können deine privaten Informationen unter Umständen einsehen und für böse Absichten missbrauchen.

  • Der erste Eindruck zählt.
    Fühlst du dich wohl bei dem Gedanken, dass deine ArbeitskollegInnen, dein Chef, deine Chefin und Bekannten sich mithilfe deiner Online-Angaben zu Interessen, Hobbys, Vorlieben, politischer Meinung etc. ein umfassendes, aber gleichzeitig wahrscheinlich auch einseitiges Bild von dir bilden könnten?
  • Der Schein trügt.
    Glaube nicht alles, was andere Menschen im Internet behaupten – sich als jemand anderer auszugeben bzw. etwas vorzuspielen, ist im Web besonders einfach. Auch Bilder werden oft manipuliert bzw. komplett aus dem Kontext gerissen und mit falschem Status betitelt.
  • Ein Paradies für Datensammler.
    Hast du dich schon öfters gewundert, woher der ganze Schrott an E-Mails in deinem Mailaccount kommt? Immer wieder wird von Sicherheitslücken, durch die der unerlaubte Zugriff Dritter auf NutzerInnen-Daten möglich wird, berichtet. Die möglichen Folgen: E-Mail-Adressen und andere private Daten werden für z.B. Spam missbraucht, Fotoalben widerrechtlich auf Tauschbörsen zum Download angeboten oder NutzerInnen-Profile weiterverkauft.

Ein Beispiel:
Nach einer durchfeierten Partynacht ladest du Fotos auf deinen Account. Einige Bilder zeigen dich in offensichtlich ausgelassener Partystimmung beim „Vorglühen“, bei der jede Menge Alkohol fließt. Ein paar Wochen später bewirbst du dich für einen neuen Job. Da du ja jetzt schon weißt, dass diese Fotos vielleicht nicht von Vorteil für dich sind löscht du diese Fotos aus deinem Profil – soweit ist das ja kein Problem. Leider musst du dann aber feststellen, dass andere Party-TeilnehmerInnen diese Fotos bereits geteilt haben und zwar nicht nur auf einer Plattform. Alle diese Kopien nun zu entfernen und aus dem Internet zu verbannen ist nun nicht mehr möglich.

TIPP: VORSICHTIGER UMGANG MIT PRIVATEN INFORMATIONEN
Du kannst unangenehme Situationen vermeiden, wenn du dir vor der Veröffentlichung von privaten Informationen, Fotos etc. folgende Fragen stellest:

  • Könnte jemand diese Angaben gegen mich oder zu meinem Nachteil verwenden?
  • Könnten mir die privaten Informationen oder Fotos zu einem späteren Zeitpunkt peinlich oder unangenehm sein?
  • Bin ich damit einverstanden, dass mein derzeitige/r Lehrbeauftragte/Lehrbeauftragter oder zukünftige Arbeitgeber, meine Kollegen etc. diese Informationen sehen?
  • Könnte eine Veröffentlichung für eine andere Person peinlich oder gar mit Folgen sein?

 

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